Worte von Heinrich Heine, nachdem er auf seinem schweren

Krankenbett zum Glauben an Christus gekommen war:

 

Wenn man auf dem Sterbebett liegt, wird man sehr empfindsam

und möchte Frieden machen mit Gott und der Welt.

Ja, ich bin zurückgekehrt zu Gott, wie der verlorene Sohn,

nachdem ich lange bei den Hegeljanern die Schweine gehütet habe.

Das himmlische Heimweh überfiel mich und trieb mich fort

über schwindlige Bergpfade der Dialektik. 

Ich verdanke meine Erleuchtung ganz einfach der Lektüre eines Buches, der Bibel.

Wer seinen Gott verloren hat, der kann ihn in diesem Buch wieder finden.

Und wer ihn nie gekannt, dem weht hier entgegen der Atem des göttlichen Wortes.

 

Zerschlagen ist die alte Leier

am Felsen, welcher Christus heißt!

Die Leier, die zur bösen Feier

bewegt ward von dem bösen Geist.

Die Leier, die zum Aufruhr klang,

die Zweifel Spott und Abfall sang.

O HERR, o HERR, ich knie nieder,

vergib, vergib mir meine Lieder!