Ein terroristischer feiger Mord an mehr als 75 Menschen in Norwegen bewegt alle rechtschaffenen Leute auf der Welt. Diesmal war es aber nicht eine von Moslemextremisten vollbrachte Wahnsinnstat, sondern die von einem jungen Norweger, der meinte, „die Werte des Abendlandes so verteidigen zu müssen“. Daß er aus völlig wirren Ideen von Kreuzrittertum, Freimaurerei und Rambo-Gedanken seine mörderischen Taten begründet, bietet leider wieder allen Christenfeinden  Gelegenheit, „auf die Gefährlichkeit“ von konservativem und christlichem Gedankengut hinzuweisen. So werden schnell bei Kommentaren in den elektronischen- und Druckmedien dieser Tage „Konservative und christliche Fundamentalisten“ in eine Ecke mit moslemischen Terroristen gestellt. - Schlimm ist, wie so der Teufel mit seinen Helfern aus allen von ihm inspirierten Wahnsinnstaten in der Welt noch mehr Unheil und Verwirrung erzeugt. So will man am liebsten gleich ein Religionsverbot konstruieren und quasi alle Religionen pauschal „als Wurzel allen Übels an den Pranger stellen. Dabei ist doch allgemein bekannt, daß der biblisch begründete Glaube kein Morden von Menschen zuläßt!  Besonders Jesus hat das Gebot der Gewaltlosigkeit immer gepredigt und selbst gelebt. ER sagt zu Petrus:

Stecke dein Schwert an seinen Ort! Denn alle, die das Schwert ergreifen, werden durch das Schwert umkommen!      Matth. 26,52

Darauf hinzuweisen, wenn immer es zu derartigen Gesprächen kommt, sollte unser Anliegen sein. Jesus hat das Böse und den Bösen immer nur mit dem Wort Gottes bekämpft! Das sollten wir auch tun! Offensichtlich gehört auch die obige schreckliche Tat mit zu der schlimmen Entwicklung in der letzten Endzeit, von der in der Heiligen Schrift gesagt wird:

Und weil die Gesetzlosigkeit überhand nimmt, wird die Liebe in vielen erkalten; wer aber ausharrt bis ans Ende, der wird gerettet werden!            Matth. 24,12f