Brauchen Juden christliche Mission?

 Oder sind sie etwa schon von ihrer jüdischen Herkunft her „gerettete Menschen“?  Manche meinen das jedenfalls und andere, wie der EKD Vorsitzende N. Schneider sind sogar der Meinung, man könne Juden nicht mehr missionieren, nach allem, was ihnen Christen angetan hätten. Nach solchen Sichtweisen gäbe es wirklich Menschen 1. und 2. Klasse und der Missionsbefehl Jesu wäre nicht mehr generell gültig. Dahin kann man kommen, wenn man die Bibel nicht mehr als letztgültig in ihren Lehraussagen ansieht, sondern die Mehrheits- und Zeitgeistmeinungen für relevant hält. Leider verbreiten sich solche Ansichten nicht nur unter liberalistischen Theologen, sondern auch unter messianischen Juden. Viele von ihnen rücken von generellen Aussagen der Apostel ab und behaupten z.B., die Taufe im Namen des Dreieinigen Gottes und die Gemeinschaft mit „Heidenchristen“ seien für sie nicht nötig. Auch pflegen sie weiter die Beschneidung und tragen ihre Kappa beim Gebet, feiern alle jüdischen Feste und keine christlichen Feste, obgleich Paulus dieses mit Nachdruck als überwunden darstellt (siehe 1.Kor.11 und Gal.5,2). Es bleibt aber bei dem, was Gott durch Sein Wort und die Apostellehre festgelegt hat!  Wir wollen davon nicht abweichen, denn an denen, die zurückweichen, wird Gott kein Gefallen haben (Hebr.10,38)!!!  Der Zeitgeist und menschlicher Eigensinn waren noch nie gute Ratgeber.