HERR, Deine Widersacher brüllen in Deinen Häusern und setzen ihre Götzen darein. Man sieht die Äxte oben her blinken, wie man in einen Wald haut! Ps.74

Liebe Missionsfreunde,

alle Generationen erweckter Christen haben „die Zeichen der Zeit“ auf die Wiederkunft des Herrn Jesus gedeutet. Wenn wir uns in Europa und der Welt heute umschauen, dann will uns Bangigkeit und Zorn überkommen, wie dem Beter des Psalms 74. - Im sogenannten „Christlichen Abendland“ sieht es gegenwärtig schlimm aus und man fühlt sich geistlich an die Zeit der Zerstörung des Tempels von Jerusalem erinnert.  Die Feinde Gottes scheinen in den Großkirchen alle Ordnungen des HERRN zu zerstören, wie einst die Babylonier den Tempel in Jerusalem.  Doch der heutige „Tempel Gottes“ ist nicht mehr dort, sondern es ist die Gemeinde Jesu auf Erden (1.Kor.3,17)! Sie wird zwar bleiben, auch wenn die Gottlosen mit und ohne Talar ihre geistigen „Äxte“ hoch erheben, um alles „feine Schnitzwerk einstiger Bibelfrömmigkeit“ umzuhauen, doch der Schaden ist groß. Im „Sechstagekrieg“ 1967, als die Feinde Israels trotz gewaltiger Übermacht doch nicht siegen konnten, dachte manch Frommer schon an die „Schlacht von Harmagedon“ in Hes. 39 und das sichtbare Kommen des Herrn in diese Welt. Aber ER blieb noch aus. Wir wissen nicht, ob wir IHN noch zu Lebzeiten hier sehen werden. Doch wir  sehen „die Zeichen der Zeit“ mit allen erweckten Gotteskindern sehr aufmerksam an. Der Wiederkunft Jesu wird ja einiges vorausgehen, das wir uns nicht vorstellen können und immer mehr erfüllt sich, was die Bibel uns ankündigt, besonders in den letzten 150 Jahren.                                                                

Heute haben wir den starken Eindruck, der Herr müsse sich sehr beeilen, wenn Er noch etwas von Jerusalem und dem „christlichen Abendland“ hier auf dieser Erde sehen will. Der „Erzfeind Iran“ scheint fest entschlossen zu sein, den Judenstaat selbst mit einer Atombombe zu vernichten und die Zahl der Feinde Jesu wächst ständig, inmitten der Kirchen und auch der freien Gemeinden. - Konnte zu Zeiten des „Kalten Krieges zwischen dem Westen und dem Kommunistischen „Ostblock“ noch das sogenannte „Gleichgewicht des Schreckens“ mit seinem 100fachen „Overkill“ die   Atommächte vom Atomkrieg abhalten, so hat heute der fanatische „Staatsislamismus“ des Iran zusammen mit dem islamischen Terror diese Hemmungen nicht mehr. Die Vernichtung des Judenstaates und „der Heilige Krieg gegen den Westen und alle Ungläubigen“ soll sich nach ihrem Willen auf dem Schlachtfeld entscheiden (wie vom Iran auch immer wieder öffentlich so formuliert)! Mit Ernst haben wir es darum bei diesem Islam mit einer viel gefährlicheren Macht zu tun, als es der Kommunismus je war! Denn diese Moslems lieben den „Märtyrertod“ auf dem Schlachtfeld oder im Terrorangriff, mehr als alle Freuden eines schönen irdischen Lebens! – Bin Ladin war in seiner Person so ein führender Vertreter dieser Gesinnung, obwohl er als Multimillionär ein bequemes Leben hätte führen können. Heute, nach seinem Tod, hat dieser Zehntausende Nachahmer bekommen. Wenn wir bedenken, daß jene Todesreligion, schon im Koran und im Leben von Mohamed ihre Wurzeln hat und alle diese Menschen sich eben genau auf diese berufen, dann beginnen wir zu ahnen, welch gewalttätigem Potential an Zerstörung inzwischen die gesamten westliche Zivilisation ausgesetzt ist!  Niemand weiß heute, wie sich morgen die Millionen „Korangläubigen“ mitten in Europa verhalten werden! Alle Versuche, einen „Euroislam“ zu etablieren, sind bisher gescheitert. Konnte man durch eine „rationalistische Umformung“ die meisten Europäischen Kirchen der liberalistischen westlichen Welt anpassen, so versagt diese Strategie beim Islam total. „Das Christentum“ wir heute von manchen Asiatischen Gesellschaften schon „als zu sanft und schwach“ angesehen (wie kürzlich von der Birmanischen Regierung so formuliert wurde) und darum „als leicht besiegbar bezeichnet, in deren Gebiete man deshalb kraftvoll und erfolgreich hineinwirken kann.“

- Wenn wir bedenken, daß ganz Nordafrika, Syrien, die Türkei und der Balkan einmal vollständig zum „christlichen Kulturkreis“ gehörten, aber innerhalb weniger Hundert Jahre vollständig unter Islamische Herrschaft gerieten, und das ausschließlich durch massive aus dem Koran begründete Gewalt, dann haben wir viel Grund zum Beten, Glauben und Zeugnisgeben!!! – Wir müssen auch mit Schmerzen sehen, wie die Christen besonders in den letzten 20 Jahren gewaltsam aus vielen islamischen Staaten Asiens und Afrikas vertrieben wurden. - Ob es in Europa einmal anders gehen wird und was uns noch bevorsteht, weiß Gott allein!

- Ohne Zweifel, Gott, der Vater Jesu Christi, wird gemäß Seinem Wort mit der Menschheit auf jeden Fall zu Seinem Ziel kommen! Dennoch können wir die Augen vor der antichristlichen Entwicklung in Europa und der Welt nicht verschließen! Wir müssen uns ernsthaft fragen, was denn unsere Aufgabe in dieser Situation ist? Sicher nicht die Bekämpfung der Taliban in Afghanistan mit Waffengewalt! - Noch gibt es nur islamistische Drohungen und einzelne Anschlagsversuche, die bisher im Vorfeld durch die Behörden Deutschlands verhindert werden konnten. Aber die Harmoniesucht und sogar die bewußte Förderung des Islams in Deutschland durch viele Politiker, zeigen uns, wie sehr „der Kampf der Kulturen“ schon mitten unter uns im vollen Gang ist. Ein paar Zitate sollten das veranschaulichen:

„Deutschland ist ein Problem, weil die Deutschen fleißiger, disziplinierter und begabter als der Rest Europas sind. Das wird immer wieder zu ‘Ungleichgewichten’ führen. Dem kann aber gegengesteuert werden, indem so viel Geld wie nur möglich aus Deutschland herausgeleitet wird. Es ist vollkommen egal wofür, es kann auch radikal verschwendet werden – Hauptsache, die Deutschen haben es nicht! Schon ist die Welt gerettet!“ - So Joschka Fischer, ehemaliger deutscher Außenminister – (Quelle: dewion24.de  - Augenblicklich sehen wir ja, wie diese Politik im Namen Europas realisiert wird!  - Red. Anmerkung BfdW) - 

Cem Özdemir, derzeit Bundesvorsitzender der Partei “Bündnis90/DieGrünen” im Bundestag mit deutschem Pass, in einem Interview mit dem „Tagesspiegel“ auf die Frage; wie er sich die Zukunft vorstellt? - In Zwanzig Jahren haben wir eine Grüne Bundeskanzlerin und ich berate die türkische Regierung bei der Frage, wie sie ihre Probleme mit der deutschen Minderheit an der Mittelmeerküste in den Griff bekommt.“ –

Jürgen Trittin, Grüner Vorsitzender und ehemaliger Umweltminister: „Noch nie habe ich die deutsche Nationalhymne mitgesungen und ich werde es als Minister auch nicht tun.“ (Quelle: FAZ vom 02. 01. 2005)

Nochmals Joschka Fischer, Bündnis90/ Die Grünen „Deutschland muss von außen eingehegt, und von innen durch Zustrom von Ausländern heterogenisiert, quasi verdünnt werden.“  (Rezension zu Joschka Fischers Buch „Risiko Deutschland” - von Miriam Lau / www.welt.de -  

Deutsche sind ‚Nicht-Migranten‘ - mehr nicht!  …die Türkei ist zweite Heimat für mich, ich mache seit 20 Jahren Türkei-Politik. (Videoquelle) Claudia Roth, Vorstand Bündnis90 / Die Grünen und Dt. Bundestagsabgeordnete –

Sinngemäße Aussage von Cem Özdemir, Bündnis 90 / Die Grünen, auf Behauptung von  Susanne Zeller-Hirzel, der letzten Überlebende der Weißen Rose, einer Widerstandsgruppe im sog. Dritten Reich: „Wir wollen, dass Deutschland islamisch wird!“ (Videoquelle) –

M. Walid Nakschbandi, “Deutscher Staatsbürger”, afghanischer Herkunft und Geschäftsführer der Fernsehproduktionsfirma AVE: Wir kennen Euren inneren Zustand. Dafür haben wir einen Blick und die nötige Sensibilität. Und da wir Euch kennen, werden wir uns auf Euch nicht mehr verlassen. Wir gehen unseren Weg und der ist schmerzlich und voller Dornen, aber am Ende erfolgreich   - Ihr habt nur die Chance, mit uns zu leben. Ein Leben ohne uns wird es für Euch nicht mehr geben. Die Ibrahims, Stefanos, Marios, Laylas und Sorayas sind deutsche Realität.... - Ihr werdet es nicht verhindern können, dass bald ein türkischstämmiger Richter über Euch das Urteil fällt, ein pakistanischer Arzt Eure Krankheiten heilt, ein Tamile im Parlament Eure Gesetze mit verabschiedet…. Nicht Ihr werdet die Gesellschaft modernisieren… und humanisieren, sondern wir werden es tun für Euch! - Ihr seid bei diesem leidvollen Prozess lediglich Zaungäste,  lästige Gaffer!  Wir werden die deutsche Gesellschaft in Ost und West verändern!“ -   

Der Vorstand von “Bündnis 90/Die Grünen” kürzlich in München: „Es geht nicht um Recht oder Unrecht in der Einwanderungsdebatte, uns geht es zuerst um die Zurückdrängung des deutschen Bevölkerungsanteils in diesem Land!(Quelle: verteidigt-israel.de) -  

- Genug solcher Zitate, die uns sämtlichst zeigen, was anerkannte und in den Medien viel gefragte Politiker in Deutschland unwidersprochen von sich geben dürfen, ohne daß man sie abwählt. - In den Nachrichten hörte ich kürzlich, daß es nicht einmal im Schweizer Bundesparlament eine Mehrheit für das Verbot islamischer „Ganzkörperschleier“ gab. - Künftig kann sich auch weiterhin in der Schweiz „Jedermann“ hinter einer „Total-verhüllung“ verstecken! - In Frankreich ist dieses zwar seit vielen Monaten schon verboten, aber es wagt niemand von den Behörden aus Furcht vor dem Zorn der Moslems dort in der Öffentlichkeit das Verbot auch durchzusetzen! - Wir haben es nicht mit einer heimlichen, sondern mit einer öffentlichen Islamisierung in Europa zu tun. Die jüngste Koranverteilungsaktion in Deutschland war da nur eine kleine vom Staat geduldete öffentliche Machtdemonstration der Islamisten, die zwar augenblicklich noch Minderheit sind, aber sich schon als „Herren über Deutschland und die Welt“ fühlen.                                              

Woher kommt es, daß wir Deutschen und fast alle Völker des Westens trotz wirtschaftlicher und wissenschaftlicher Stärke vor dem Islam so zurückweichen? Sogar einen schlecht gemachten amerikanischen Film über Leben Mohameds soll vorsichtshalber in Deutschland verboten werden?! - Der Islam ist doch unserer westlichen Gesellschaft keineswegs überlegen?! Dort wo er heute unumschränkt herrscht, beginnt ja wieder das Mittelalter mit einer steinharten religiösen Diktatur! - Immer mehr Christen und auch Politiker müssen heute erkennen, daß es an unserer „wertelosen“ (=„wertlosen“) liberalen westlichen Gesellschaft liegt, die ihre eigenen christlichen Wurzeln nicht nur verlassen hat, ja sie sogar noch verleugnet! - Eine Gesellschaft, die den Materialismus und die religiöse Beliebigkeit zum obersten Credo erhoben hat, ist gegenüber diesem Islam mit seinen archaischen Werten und Ordnungen merkwürdiger Weise unterlegen! - Sehen doch die Moslems in Deutschland und dem ganzen Westen, wohin die Gesellschaft der Beliebigkeit und Scheinfreiheit taumelt! Sie sehen in Talkshows, wie sich Spitzenpolitiker (so kürzlich der Bundespräsident Gauck und Altkanzler Schmidt bei M.Illner) über die 6-Mio. getöteter Juden in der Nazizeit erregen, andererseits aber „billigend inkaufnehmen“, daß allein in Deutschland über 200.000 Kinder im Mutterleib jedes Jahr getötet werden, weil die Gesellschaft zusammen mit ihren Müttern nicht bereit ist, diese gezeugten Kinder auch Willkommen zu heißen! - Und das in einer „freiheitlichen“ Wohlstands-Gesellschaft!!!

- Genußsucht, Gottlosigkeit, moralischer Verfall und Auflösung der Familien; all das sind für gläubige Muslime untrügliche Zeichen einer untergehenden abendländischen Gesellschaft!  - Sie meinen schon zu sehen, wie diese westlichen Länder ihnen und ihren Kindern noch zu Lebzeiten sehr bald „als überreife Früchte“ in die Hände fallen werden! - Wer will es ihnen verdenken, daß sie darum, ihrem Propheten glaubend, alle Länder, in denen sie heute schon präsent sind, als ihr künftiges Eigentum betrachten?! 

- Und was setzten die hochbezahlten „Oberhirten“ des christlichen Abendlandes dagegen? Man könnte meinen, nichts! - Die evangelischen Oberhirten spenden Kronleuchter für neue Moscheen, begrüßen deren Einweihung, und behaupten „Allah sei auch der Gott der Bibel“ (obwohl sie es doch besser wissen müßten!), und so verleugnen sie öffentlich das inspirierte Bibelwort! Sie erklären alle moralischen Weisungen der Bibel „für  überholt“ oder interpretationsbedürftig und passen sich, dem Chamäleon gleich, ihrer materialistischen Umgebung vollständig an! - Alle noch so absurden gesellschaftlichen Kapriolen werden „kirchlich nachvollzogen“ oder sogar oft vorgemacht: Rationalistische Bibelkritik, Anerkennung und Verbreitung homosexueller Lebensweisen, „ein Recht auf Abtreibung“, Euthanasie für Alte und Kranke, usw. Die Großkirchen und auch schon viele Freikirchen haben so längst aufgehört, „Salz der Erde“ zu sein, weil „die geistliche Obrigkeit“ und ihre bestellten Synodalen lieber „die Marmelade des Landes“ sind (Zitat von Bischof Dr. Werner Krusche, Magdeburg 1979)! –

 Bedenkt man das alles, so könnte man meinen, Gott habe den Islamismus als Geißel für das abgefallene „christliche Abendland“ zugelassen, um es doch noch zur Buße zu rufen!

- Was bleibt uns als bibeltreue Christen in solcher Lage noch zu tun? - Ich meine, nichts anderes, als der Auftrag des Herrn, wo immer wir können - hingehen und Zeugnis vom rettenden Evangelium allen Menschen anbieten, wen auch immer wir erreichen können! - Wie die wenigen mutigen Christen in der damaligen DDR vor 23 Jahren. Sie machten es vor; sie beteten in ihren Kirchen und anschließend gingen sie friedlich auf die Straße. So wurde daraus eine Massenbewegung, die zum Ende des Kommunismus in der DDR und der Sowjetunion führte! - Bei jeder sich bietenden Gelegenheit frage ich darum jeden, mit dem ich nur drei Worte sprechen kann, „ob ich ihm oder ihr noch noch ein Ticket zum Himmel schenken darf!?“  - Von 200 so angesprochenen Leuten binnen einer Woche in Cuxhaven z.B., lehnten tatsächlich nur 4 es spontan ab, und die anderen nahmen zögernd oder doch entschlossen mir das “Goldene Wort aus der Bibel“ ab, das ich bei jeder Gelegenheit ganz natürlich in meiner Urlaubswoche dabei hatte. Wie viele nun Jesus auch annahmen, das weiß der HERR allein! Aber sie hatten die Chance, und Sein Wort kommt nicht leer zurück!!!

Laßt uns darum wirken, solange es noch nicht „Nacht“ geworden ist!!! (Joh.9,4) Gott segne Euch alle mit Mut und Kraft im Heiligen Geist unseres Herrn Jesus!  Amen     Euer P. R. Sorger, BfdW